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Anhedonia

Spielercharakter
Anhedonia

Anhedonia ist eine Drakona in Veylara und Flohall

Anhedonia ist eine Drakon-Warlock, gespielt von Jule.

Anhedonia wurde ohne große Empfindung geboren. Sie lachte nie, weinte nie, schrie nie. Ihre Eltern nannten sie Anhedonia, nicht als Strafe, sondern als Erklärung. Als sie 3 Jahre alt wurde, zogen ihre Eltern mit ihr nach Veylara, um das stoische, teilnahmslose Kind einer “Quelltherapie” zu unterziehen. Sie wussten sich nicht mehr anders zu helfen.

Veylara, eine unterirdische Gemeinde, die sich um einen blutroten Quell gesammelt hat. Dieses blutrote Wasser berauscht jeden, der es trinkt. Es ist weniger eine Stadt als eine Ansammlung von Süchtigen.

Mit drei begann die "Therapie". Mit sieben war sie süchtig. Mit vierzehn trank sie heimlich. Das rote Wasser machte sie stark, lebendig und ekstatisch.

Anfangs waren es nur Tropfen, verdünnt in süßen Säften. Dann Schalen, dann Becher. Das rote Wasser schmeckte nach Eisen und brannte anfangs im Hals, aber irgendwann begann sie zu lächeln. Erst ein kleines, unscheinbares Lächeln, das ihre Eltern als Zeichen der Besserung sahen.

Dann, mit jedem weiteren Schluck, wurde sie lebendiger, lauter, fröhlicher. Es fühlte sich fremd an, aber echt genug, um weiterzumachen. Nur wenn sie trank, konnte sie etwas spüren. Liebe, Zorn, Schmerz, irgendetwas. Ohne das Wasser? Stille. Leere.

Kurz nach ihrem 17. Geburtstag kam jemand aus der Oberwelt. Sie erinnert sich nur noch an den Namen. Vinny. Ein Bote, der sich in den Höhlen verirrte. Er sah Anhedonia, sprach mit ihr, und sie fühlte… nichts. Vinny's Herzschlag war jedoch der schönste, den sie je gehört hatte.

Vinny verliebte sich in sie. Um zu fühlen, was Vinny fühlte (und um weiterhin dem schönen Klang des schlagenden Herzens nahe sein zu können), trank Anhedonia mehr und mehr. Und für einen Augenblick klappte es auch. Zusammen verließen sie Veylara. Bis ihre Gefühle wieder weniger und weniger wurden. Die Sucht machte sich bemerkbar und aus Angst, wieder in die Leere zu fallen, überfiel sie Vinny und trank sein Blut in der Hoffnung, es wirke wie das rote Wasser.

Sie trank und trank, bis sie Vinnys wunderschönen Herzschlag nicht mehr hören konnte. Vor ihr lag nun eine Leiche mit leeren Augen. Und plötzlich war sie wieder da. Die Stille. Die Leere. Ziellos wanderte sie umher, bis sie einen dumpfen Herzschlag vernahm. Er war wunderschön. Vinny? So traf sie auf Thyrel, der ihr Versprach die Leere zu füllen und ihr Macht zu verleihen. Natürlich zu einem Preis: Ihre “schönsten und schlimmsten” Erinnerungen. Gerne gab sie diese auf und ist nun im Dienste Thyrels unterwegs, um mehr und mehr “Gefühle” zu sammeln.

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